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25. Januar: Ball der Vereine.

Ausgelassene Stimmung beim Ball der Vereine in Mitterhaselbach.

Bavarian Duo sorgt für tolle Stimmung – Saal fast bis auf den letzten Platz gefüllt.


Oberhaselbach (sk) – Der Fasching ist zwar heuer kurz, gefeiert wird aber trotzdem lang! Dieser Ausspruch wurde am Freitag beim traditionellen Ball der Vereine im Gasthaus Bücherl in Mitterhaselbach wieder mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Mitglieder der drei ausrichtenden Vereine (Freiwillige Feuerwehr, Schützen- und Burschenverein) hatten es sich, ebenso wie viele Ehrengäste, nicht nehmen lassen, zahlreich zu erscheinen und den „Bücherl-Saal“ fast bis auf den letzten Platz zu füllen.

Pünktlich gegen 20.00 Uhr am Freitag Abend eröffnete Kommandant Axel Schieder – die FFW Oberhaselbach war beim Wechselspiel der drei Vereine diesmal dran, den Ball auszurichten – die Veranstaltung. Zwar ließ sich der erste Bürgermeister der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, Karl Wellenhofer, entschuldigen, er hatte anderweitige Verpflichtungen. Aber der zweite Bürgermeister Hans Trepesch ließ es sich, nebst Gattin, nicht nehmen, zahlreiche Runden über das Tanzparkett zu drehen und sich gut zu amüsieren.

Darüber hinaus konnte Schieder auch noch die Gemeinderäte Wolfgang Zeller, Franz Fleischmann und Hermann Salzberger, jeweils mit Gattin, sowie zahlreiche Vertreter der diversen politischen Parteien begrüßen. Neben den drei ausrichtenden Vereinen mit ihren jeweiligen Vorsitzenden waren auch die Nachbarwehren aus Pfaffenberg, Ascholtshausen und Holztraubach, sowie der Schützenverein Holztraubach und der Frauenbund vertreten.

Nach der kurzen Begrüßung übergab Schieder das Zepter an die Musiker. Das „Bavarian Duo“ bat das Ballkönigspaar Daniela und Josef Riedl auf die Tanzfläche. Und das war wirklich der einzige Tanz, bei dem nur ein Paar über das Parkett schwebte – ansonsten wurde die Tanzfläche den ganzen Abend über nicht mehr leer! So viel tanzen macht durstig! Und wer sich den Klängen des „Bavarian Duo“, die wirklich für tolle Stimmung sorgten, mal kurz entziehen konnte, der war sicherlich an der reichhaltigen Bar zu finden oder er stärkte sich mit den bekanntermaßen hervorragenden kulinarischen Schmankerln der „Bücherl-Küche“. Alles in allem ging das feucht-fröhliche Ballgeschehen erst in den frühen Morgenstunden zu Ende. Und alle, die da waren, freuen sich sicherlich schon auf nächstes Jahr!
 

 

7. April: Truppmannausbildung.

Erfolgreicher Abschluss der Truppmannausbildung bei der FFW Oberhaselbach

Fünf Männer und eine Frau absolvieren zweiten Teil der Ausbildung erfolgreich – KBM Dietl nimmt Prüfung ab.

Oberhaselbach (sk) - Am Montag Abend stand für sechs angehende Truppmänner der FFW Oberhaselbach der zweite – rein theoretische – Teil ihrer Ausbildung an. Die fünf Männer (Andreas Rauch, Martin Rauch, Christian Beck, Markus Zellmeier und Stefan Zellmeier) und eine Frau (Kerstin Sigl) bekamen von Kreisbrandmeister Herbert Dietl im Feuerwehrhaus jeweils einen Prüfungsbogen serviert, den sie im Rahmen einer bestimmten Zeitvorgabe korrekt ausfüllen mussten. Alle sechs meisterten diese Prüfung bravourös und dürfen sich nun als vollwertige Truppmänner betrachten.

Dieser zweite – rein theoretische – Teil bildet den Abschluss der Truppmannausbildung, rund zwei Jahre nach Teil Eins. Damals mussten die „Feuerwehr-Azubis“ neben zahlreichen Theoriestunden auch eine praktische Prüfung ablegen, um zu zeigen, dass sie die Theorie auch in die Praxis umsetzen können. Jeder Truppmann muss beispielsweise über Kenntnisse zu den Verbrennungs- und Löschvorgängen verfügen. Aber auch Rechtsgrundlagen, Fahrzeugkunde, Erste Hilfe und Unfallverhütung gehören zum breiten Spektrum der Ausbildung. Und das erlernte – und teilweise in einigen Einsätzen auch schon angewendete – Wissen wurde nun im Rahmen einer theoretischen Prüfung abgefragt, auf die sie von 2. Kommandant Alfred Luginger – wie man am oben genannten Ergebnis unschwer erkennen kann – optimal vorbereitet worden waren.

V.l.n.r.: KBM Dietl, Rauch Martin, Zellmeier Markus, Sigl Kerstin, Rauch Andreas, Beck Christian, Zellmeier Stefan, 2. Kommandant Luginger.
 

 

18. - 20. Juli: Jugend - Zeltlager.

Feuerwehr Oberhaselbach veranstaltet Zeltlager

Fackelwanderung und Lagerolympiade sorgen für Begeisterung – 34 Kinder nehmen teil

Oberhaselbach (sk) - Am vergangenen Wochenende organisierte die Freiwillige Feuerwehr Oberhaselbach am Sportplatz in Galling ein Zeltlager für die Jugend des Ortes. 34 Kinder im Alter von 5 – 14 Jahren fanden sich auf Einladung des 2. Kommandanten Alfred Luginger und Jugendwartes Andreas Rauch am Freitagnachmittag zum gemeinsamen Auftakt mit den Betreuern des Feuerwehrteams ein. Bereits am Vortag war ein großes Versammlungszelt nebst Fahnenmast aufgestellt worden. Alfred Luginger begrüßte die große Schar der Teilnehmer und überreichte jedem Kind ein T-Shirt mit dem Aufdruck “Jugendfeuerwehr Oberhaselbach“. Sofort entbrannte die Begeisterung zur Feuerwehr zu gehören und so  mancher zog dieses T-Shirt erst am Sonntag wieder aus. Im großen Zelt wurde abends, nachdem jeder sein eigenes Zelt aufgebaut und sich beim gemeinsamen Abendessen gestärkt hatte, eine Feldmesse abgehalten. Herr Pfarrer Patrice Banza Kabwende zelebrierte die Messfeier, zu der auch viele Dorfbewohner eingetroffen waren.  So war gleich ein gebührender Auftakt für das Gemeinschaftsgefühl der Teilnehmer geschürt und die Begeisterung der Kinder erfreute alle Messteilnehmer. Pfarrer Banza Kabwende griff in seiner Predigt die Worte des Papstes zum Weltjugendtag auf und brachte allen die Wichtigkeit der Naturverbundenheit und den Schutz der Ressourcen nahe. Nach dieser ergreifenden Feldmesse brachen die Kinder bei Einbruch der Dunkelheit zu einer Fackelwanderung auf. Von Galling über Kumpfmühle war das Ziel der Haselbacher Keller, in dem Alfred Luginger unter den alten Linden, bei Fackellicht die Sage der Haselbacher Raubritter und des geheimnisvollen Ganges nach Neufahrn erzählte. Nach Rückkehr der Kinder im Zeltlager und einer kleinen Stärkung blies Manuel Mayer auf seiner Trompete den Zapfenstreich zur Nachtruhe.

Am Samstag hatte sich das Feuerwehrteam einige Überraschungen einfallen lassen. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und es fand eine Lagerolympiade statt. Auf einer Rundwanderung wurden Fragen zum Allgemeinwissen ebenso wie Feuerwehrspezialfragen, sowie vielerlei Geschicklichkeitsspiele abverlangt. Immer wieder wurden über das Wochenende verteilt kleine Einheiten mit Fachdetails für die Kinder eingeflochten. Themen waren hier auch, was ist bei einem Brand oder Notfall zu tun, wie verhalte ich mich richtig.  Wie ist ein Feuerlöscher zu bedienen? Hierzu wurden auch an ausgedienten Pulverlöschern jedem Kind die Handhabung erklärt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit entsprechender Freizeit rückte das nächste Highlight, der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Mallersdorf, an. Begeistert lauschten die Kinder den Erläuterungen der Feuerwehrkollegen. Auch viele Dorfbewohner waren nach Galling gekommen. Den Kindern wurde auch der Zutritt in den Korb der auf 30 Meter ausfahrbaren Leiter nicht verwehrt und die funkelnden Kinderaugen sprachen Bände. Eine willkommene Abkühlung fanden die Kinder im Anschluss, bei einem entsprechenden Wasserspiel. Hier starteten 4er Teams um per Kübelspritze über eine Distanz in einen vom Teamkollegen gehaltenen Eimer zu treffen. Nachdem die Kinder samt Zuschauern intensivstes Löschmanöver absolviert hatten, klang dieser Tag bei Lagerfeuerromantik, Würstl und Marshmallos aus.

Am Sonntag waren die Eltern zu einem zünftigen Weißwurstfrühschoppen ins Zeltlager eingeladen. Kommandant Luginger und Vorstand Gruber dankten den vielen Spendern und den Dorfbewohnern samt Eltern für ihre Unterstützung und verabschiedeten die Kinder mit einer Teilnehmerurkunde vom Jugendzeltlager der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaselbach.

15. November: Jahreshauptversammlung.

„Fehlt nix – bitte so weitermachen!“

Bürgermeister Karl Wellenhofer lobt Oberhaselbacher Ortsfeuerwehr im Rahmen der Jahreshauptversammlung –  ereignisreiches Jahr geht zu Ende.

Oberhaselbach (sk) – Am Samstag fand im Gasthaus Bücherl in Mitterhaselbach die alljährliche Jahreshauptversammlung der FFW Oberhaselbach statt. Da keine Neuwahlen anstanden konnte Vorstand Erich Gruber die gesamte Veranstaltung, die in einem äußerst harmonischen Rahmen verlief, zügig abwickeln. Auch Bürgermeister Karl Wellenhofer zog ein sehr zufriedenstellendes Fazit über das abgelaufene Jahr und lobte ausdrücklich den Einsatz der Feuerwehrler mit den Worten: „Bei Euch fehlt nix – bitte so weitermachen!“

Unter Anwesenheit der Ehrengäste – Bürgermeister Karl Wellenhofer, 3. Bürgermeister Augustin Sigl und Pfarrer Patrice Banza Kabwende (selbst aktives Feuerwehrmitglied und in Uniform erschienen!) – eröffnete Vorstand Erich Gruber am Samstag Abend die alljährliche Jahreshauptversammlung. Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Kameraden bedankte er sich bei den Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr, bemängelte aber gleichzeitig die relativ geringe Zahl der Kameradinnen und Kameraden, die zur Versammlung erschienen waren. Nur rund 30 der insgesamt knapp 90 Mitglieder waren anwesend. Nichtsdestotrotz kann die FFW Oberhaselbach auf ein sehr erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Festivitäten, einem erstmalig ausgerichteten Jugend-Zeltlager und der Errichtung eines Anbaus ans Feuerwehr-Haus zurück blicken.

Mit einem besonderen Dank an die Arbeitskräfte und Firmen, die ihre Leistungen teilweise gratis zur Verfügung gestellt hatten, übergab Gruber das Wort an den ersten Kommandanten Axel Schieder. Dieser ließ noch einmal die Aktivitäten im abgelaufenen Jahr, wie die erfolgreiche abgelegte Truppmann-Ausbildung von sechs Jungfeuerwehrlern, Brandschutz- und Funkübungen, sowie einigen Hochwassereinsätzen Revue passieren. Ganz besonders lobte Schieder das Engagement des zweiten Kommandanten, Alfred Luginger, im Zusammenhang mit dem erstmals veranstalteten Jugend-Zeltlagers. Im Juli bot die Feuerwehr den Kids aus der Umgebung drei Tage lang ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das ganz vorzüglich und zahlreich angenommen worden war. „Die Jugend ist unsere Zukunft und man kann nicht früh genug anfangen, den Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern“, begründete Schieder die Durchführung des Zeltlagers. In diesem Zusammenhang wies er noch besonders auf einen Diavortrag am kommenden Samstag, 22.11. im Gasthaus Bücherl um 18 Uhr 30 hin. Dabei können alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Feuerwehrler) und auch alle, die nicht dabei waren, einen Eindruck gewinnen, was damals alles los war.

Anschließend folgte ein weiterer erfreulicher Tagesordnungspunkt, der Bericht des Kassiers Klaus Husarek. Der verkündete mit zufriedener Miene, dass die Einnahmen aus den zahlreichen Aktivitäten wie Christbaumversteigerung, Grillfest oder Karfreitags-Fischgrillen die Ausgaben leicht überwogen. Insgesamt steht die FFW Oberhaselbach auf einem soliden finanziellen Fundament. Für die einwandfreie Führung der Kasse verbürgten sich anschließend die Kassenprüfer Oliver Fuhrmann und Konrad Wanninger, die die Kasse im Vorfeld ordnungsgemäß geprüft hatten und anschließend die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft initiierten. Danach folgte das Highlight der Jahreshauptversammlung. Chronistin Beate Geiger sorgte mit ihrer gewohnt launigen und äußerst unterhaltsamen Zusammenfassung der Ereignisse des abgelaufenen Jahres für heitere Mienen bei den Mitgliedern und hinterher für tosenden Applaus. Egal ob beim gemeinsamen Ball der Vereine, der Fahnenweihe in Hagelstadt mit anschließendem Zelt-Auszug unter Begleitung einer eigenen Musik-Kapelle oder die Ereignisse beim feucht-fröhlichen Vereinsausflug in den Breisgau und ins Elsaß wurden angesichts der plastischen Schilderungen von Geiger wieder überaus lebendig.

Als nächstes stand der Tagesordnungspunkt Ehrungen auf dem Programm. Die Kommandanten Schieder und Luginger nutzten zunächst aber die Gelegenheit, um die neuen aktiven Mitglieder Anja Guggenberger und Oliver Fuhrmann im Kreis der Feuerwehr zu begrüßen. Anschließend wurden die sechs, die sich der zwei-teiligen Truppmann-Ausbildung unterzogen und ihre Prüfung heuer geschafft hatten, offiziell in den aktiven Feuerwehrdienst berufen. Neben Feuerwehrfrau Kerstin Silberbauer waren dies die Neu-Feuerwehrmänner Martin und Andreas Rauch, Stefan und Markus Zellmeier, sowie Christian Beck. Anschließend würdigte Luginger die Strapazen (weite Wege, mehrere Tage, vorbildlicher Einsatz), die einige Mitglieder im abgelaufenen Jahr auf sich genommen hatten. Drei Feuerwehrler (Konrad Wanninger, Christian Meyer und Andreas Rauch) nahmen an einem Maschinisten-Lehrgang teil, so dass die Feuerwehr in diesem Bereich wieder gut bestückt ist. Zudem hat Pfarrer Patrice Banza Kabwende die Grundausbildung zum Notfallseelsorger für die Feuerwehr absolviert. Danach sollte noch Alexander Gruber für 10-jährige Mitgliedschaft geehrt werden. Da dieser allerdings verhindert war, wurde die Ehrung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Mit der Rede von Bürgermeister Karl Wellenhofer näherte sich der Veranstaltung dann auch schon wieder ihrem Ende. Zunächst informierte Wellenhofer die Anwesenden über die Aufstockung der Unfallversicherung im Falle des Falles für aktive Feuerwehrler im Dienst. Zudem lobte er den untadeligen Einsatz der FFW Oberhaselbach, die mit Aktionen wie dem Jugend-Zeltlager sicherlich den richtigen Weg beschreite. Zudem stellte er zufrieden fest, dass man nicht mit „jeder Kleinigkeit zur Gemeinde läuft“, sondern auch mal versuche, mit eigenem Einsatz und eigenen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Angesicht des positiven Kassenberichts gab er Vorstandschaft und Mitgliedern mit auf den Weg: „Bei Euch fehlt nix – bitte so weitermachen!“ Diesen Schlusssatz nahm Vorstand Gruber zum Anlass, um nach einem kurzen Hinweis auf die Christbaumversteigerung am 13.12. im Gasthaus Neumeier in Oberhaselbach die Jahreshauptversammlung zu beenden und den Abend mit einer Brotzeit und gemütlichem Beisammensein ausklingen zu lassen.

Die "Geehrten" mit Funktionären v.l.n.r.:
Zellmeier Markus, 1. Kommandant Schieder, Rauch Martin, Beck Christian, Silberbauer Kerstin, Rauch Andreas, Fuhrmann Oliver, Zellmeier Stefan, Pfarrer Banza-Kabwende, 2. Vorstand Gutrath Wolfgang, Meyer Christian, Bürgermeister Wellenhofer, 2. Kommandant Luginger.

 

Jahresrückblick von Beate Geiger.

Rückblick auf ein Feuerwehrjahr das das Landschaftsumfeld unseres Ortes begann bleibend zu verändern. Unsere Kinder werden unser Oberhaselbach sicherlich anders in Erinnerung behalten, als wir das bisher taten.

Mit dem Beginn der Bauarbeiten für die neue B15 begannen in diesem Jahr die landschaftlichen Veränderungen unseres Umfeldes, Waldrodungen, Erdarbeiten, Brückenbauten und neue Wegeführungen bringen uns laufend neue Veränderungen.

Aber der Jahreslauf ließ sich davon nicht beirren, blicken wir also nochmals ein Jahr zurück:
Nach einer rasant verlaufenen Amtsperiode stand vor einem Jahr am 10. November 2007 wieder einmal eine Entscheidung für die Führungsriege der FFW OH an – Neuwahlen. Schon im Vorfeld war zu hören, dass sich so mancher ernsthaft überlegte sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung zu stellen. Nachdem aber innerhalb der vergangenen Jahre immer ein äußerst harmonisches Zusammenarbeiten die Basis aller Entscheidungen war, ließen sich doch die Beweggründe für eine weitere Motivation zu einer nochmaligen gemeinsamen Periode schnell finden, wenn auch der Zeitaufwand für jedes gemeinnützige Amt nicht eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Die Zusammensetzung der Vorstandschaft ergab sich somit mit Ausnahme von unseren 2 scheidenden Mitgliedern, Hans-Jürgen Braun und Alfred Hatzl, die sich aus der Vorstandschaft zurückzogen, wie gehabt und die „zwei Neue“ unser Konrad Wanninger stellte sich als 2. Fähnrich und Andreas Rauch als neuer Jugendwart zur Verfügung.

Es färbten sich die Wälder um Haselbach als kleine Lichter durch die Nacht tanzten. Zum Martinsfest hatten sich viele Kinder aus Oberhaselbach auf den Weg gemachten. Zum gemeinsamen Umtrunk am Feuerwehrhaus verweilten noch Viele.
Der Winter klopfte an die Tür. Und mit der Winterzeit rückte auch die Christbaumversteigerung der FFW im Gasthaus Neumeier in Oberhaselbach näher. Wolfgang ölte noch kurz seine Stimme, Max richtete noch einige Spezialpäckchen, Erich prüfte die kochenden Roßwürste, Axel richtete die ersten Scheiben Geräuchertes zurecht und die Kassierer klapperten mit ihren Zigarrenschachteln. Die Besucher zur Christbaumversteigerung füllten den Saal und die Versteigerung konnte beginnen. Manuel Mayer umrahmte den Abend musikalisch, Wolfgang meisterte die verwegendsten Kombinationen und als Erich den Holzstecker nahm um die Hoamtreiber aufzustecken ging ein traditioneller Christbaumverkauf zu Ende.

Zwischen den Jahren lud die Feuerwehr ihre fleißigen Helfer zum gemeinsamen Mittagessen ins Gasthaus Bücherl ein.

Der Winter blieb größtenteils schneelos und als das neue Jahr Anlauf nahm fragten sich Viele, was das Neue Jahr denn bringen würde und ob es auch Gut werden würde. So vergingen die ersten Wochen und schon bald liefen die Vorbereitungen für den Gemeinschaftsball der Vereine am 25. Januar. Der Ball wurde von Daniela und Josef Riedl eröffnet und die Band lockte die Paare mit Begeisterung. Dieser Abend bot für viele die Gelegenheit sich einmal wieder im Ort zu amüsieren und klang erst in den frühen Morgenstunden nach guten Gesprächen, flotten Tänzen, schmerzenden Füssen und einigen Barbesuchen aus.

27. Januar
Die Kinder wetzten schon seit Wochen nervös auf den Stühlen, während sie sich überlegten, in was sie sich in diesem Jahr zum Feuerwehrkinderfasching verwandeln sollten. Von Batman bis Burgherr, von James Bond bis Zauberer, Prinzessin, Elfe oder Ballerina, alles war möglich. Auch die Feuerwehrler hatten wie jedes Jahr die Qual der Wahl und nach gefundener Verkleidung konnte es ja dann wieder einmal richtig losgehen. Es steppte der Bär im Saal beim Neumeier in Oberhaselbach. Die Crew der Animateure gab ihr Bestes, die Vorstandschaft bewältigte diese Aufgabe in ihrer Gesamtheit gemeinsam und die Kindergarde des LGC Labertal brachte die Stimmung zum Kochen. Ein Nachmittag voller Begeisterung ging zu Ende und ob Wirt, Bedienung oder Feuerwehrler alle waren erledigt. Doch von den Kindern hörte man noch einige Zeit: „Schee wars bei der Feierwehr.“

Der Winter hatte an Kraft verloren, der Fasching war in diesem Jahr sehr kurz, bereits im März rückte Ostern näher.

Doch vorher riefen uns am 2. März, wie jedes Jahr die Glocken von St. Martin zum Jahresgottesdienst in unser Kirche. Nach dem feierlichen Gedenken ging es für alle zum Wirt zum Weißwurstfrühschoppen.

Unser Frauenbund hatte zur Teilnahme am Kreuzweg von Oberhaselbach nach Ascholtshausen eingeladen und wir sicherten den Weg. Das Wetter zeigte sich gnädig, mit Sonnenschein – da hatten wir schon so manche Jahre in denen unser Max ganz durchgefroren heimkam.

Denkt man an Karfreitag, so denkt man auch in den Familien: „Haben wir den Steckerlfisch schon bei der Feuerwehr bestellt?“
Alfred und Max hatten das für Karfreitag erlaubte Mahl gründlich und mit viel Liebe gewürzt und gesteckt und um 10.00 Uhr Ortszeit stand die Feuerwehrmannschaft bereit für den Grilleinsatz. Innerhalb von 1 ½ Stunden werden über 100 Fische gegrillt, mit Butter bepinselt, immer wieder gewendet um schließlich in Zeitungspapier gewickelt, auf dem heimatlichen Mittagstischen zu landen. Wenn dann aber die Karfreitagsratschen zum Gottesdienst rufen ist alles am Feuerwehrhaus, als wäre nichts gewesen. Mir san halt von der schnellen Truppe.

Die Ostereier waren gesucht und gefunden, die Absperrungen für die Osterreiter waren gesichert und so war Ostern 2008 auch wieder vorbei.

Im April schritt unser Feuerwehrkamerad Alfred Brunner mit seiner Martina vor den Traualtar und wir durften mit dabei sein.
25. Mai 2008
Das Grillfest im Feuerwehrhaus lud viele aus Nah und Fern zum Kommen ein und bei geselliger Runde wurde unter weiß/blauem Himmel so manche Stunde verbracht.

Die Fahne unserer Feuerwehr hat schon so manche Ereignisse begleitet, oft freudige aber auch zum letzten Geleit eines Feuerwehrkameraden steht sie zur Seite, so auch als unser Mitglied Walter Beck zu Grabe getragen wurde.

Die Terminfindung ist oft keine einfache Sache für den 1. Juni waren uns zwei Einladungen ins Feuerwehrhaus geflattert.
Die FFW Holztraubach lud zum Floriansfest ebenso die FFW Hagelstadt zur Fahnenweihe. Wie gut das wir zwei Fahnen unser Eigen nennen. Da sich die zwei Abordnungen dann am Nachmittag gemeinsam zum Umzug in Hagelstadt einfanden, war die Wiedersehensfreude wohl so groß, dass man am Nachmittag das Bierzelt noch ausgiebig genoss. Mit eigener Musikkapelle, fahnenschwingend heimgespielt zu werden ist wohl eine selten gesehene Atraktion, aber wie schön, wenn ein Fest einfach gelungen ist.
Am 6. Juli lud der Sportverein Oberlindhart zum Gründungsfest.
Eine neue Amtsperiode und gleich neue Ideen – so starteten Alfred Luginger und Andreas Rauch eine Auftaktveranstaltung zur Gründung einer Jugendfeuerwehr. Nachdem viele Vorbereitungen erfolgt waren, konnte am 19. Juli das 1. Zeltlager als Wagnis der Feuerwehr beginnen. Die spontanen Zusagen vieler Eltern hatten bereits eine entsprechende Initialzündung gegeben und als am Samstag ein Meer von Zelten, ein Armeezelt zur Versorgung und die Feuerwehrfahne gehisst war, war die Begeisterung geschürt. So manch Feuerwehrvater hatte sein Kind begleitet und eine Freude und Begeisterung gab es nicht nur unter den Kindern. Unser Herr Pfarrer startete unser Vorhaben mit einem Feldgottesdienst in feierlicher Umrahmung mit den Kindern. Ob anschließende Fackelwanderung, Lagerolympiade, Erst-Hilfe-Anleitungen, gemeinsames Fußballspiel oder Lagerfeuerromantik nichts kam zu kurz. Auch Höhenflüge im Korb der angerückten FFW Mallersdorf und Löschunterweisungen per Kübelspritze und Pulverlöscher waren geboten. Als am Sonntag alle Kinder gemeinsam zum Dank an die Feuerwehr sangen: „ So a schena Dog“ standen unseren gestandenen Feuerwehrlern klitzekleine Freudenfunkler in den Augen. Kurzum eine gelungene Veranstaltung mit dem Ergebnis, zu motivieren.

So kam und ging der Sommer und die Feuerwehrler brachen im Oktober zur gemeinsamen Reise auf. Der Breisgau war ihr Ziel und die bevorstehenden gemeinsamen Stunden brachten viele gute Gespräche und Erlebnisse unter beeindruckenden Kulissen, ob in Straßburg oder Colmar, beim Winzeressen oder während der Weinproben, wie zu hören war auch bis weit in die Nacht hinein. Die Heimfahrt über den Titisee brachte unsere Reisenden dann wieder nach erlebnisreichen Tagen zurück in die heimatlichen Gefilde.
Lachend berichteten die Teilnehmer bei der 5. Vorstandssitzung von der gelungenen Fahrt.
Da nicht nur diese Jahr Veränderungen in unserer Landschaft vorgenommen wurden, zeigten sich auch fleißige Feuerwehrler am Feuerwehrhaus, um dieses mit einem Anbau zu erweitern. Ein entsprechender Stauraum für diverse Gerätschaften, wie Rasenmäher, etc. sollte in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Ein Anliegen der Vorstandschaft war es, mit unserem Feuerwehrhaus den anstehenden Anforderungen zu entsprechen. Daher an Alle ein Dankeschön am Interesse unserer Feuerwehrgemeinschaft.