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23. Januar: Übung mit Kettensäge.

Oberhaselbach (sk) Für die erste Feuerwehrübung des neuen Jahres hatte sich der 2. Kommandant Franz Zeiler etwas Besonderes ausgedacht. Er engagierte von der FFW Grafentraubach, Thomas Stadler, einen Experten in Sachen Schnitt von Bäumen unter Spannung. Dieser brachte einen Holzverspannungssimulator vom Kreisfeuerwehrverband mit. Am Samstagnachmittag erschienen 13 Kameraden/innen, um sich in diesem Bereich fortzubilden. Nach einer rund halbstündigen theoretischen Einführung hieß es ran die Kettensäge und schneiden. Bäume unter Spannung stellen oftmals nicht nur ein Problem bei Einsätzen dar, sondern auch im privaten Bereich, beispielsweise nach Sturmschäden. Deshalb zeigten sich alle Teilnehmer der Übung begeistert von der rund dreistündigen Veranstaltung.  Anschließend gab es noch eine Brotzeit und die Teilnehmer erhielten ein Zertifikat. 
 
 

5. März: Starkbierfest.

"Des is mei Feuerwehr und da bin i dahoam"
Starkbierfest der FFW Oberhaselbach ein großer Erfolg - "Fideler Franz" sorgt mit Gstanzl für Stimmung.

Oberhaselbach (sk) Ohne Fastenprediger, dafür mit einem Gstanzlsänger feierte die FFW Oberhaselbach ihr wiederbelebtes Starkbierfest. Zahlreiche Gäste aller Alterskategorien ließen sich die süffigen Bierspezialitäten der Brauerei Stöttner und die diversen kulinarischen Schmankerl schmecken. Vorstand Axel Schieder freute sich über eine "volle Hütte".
So ganz sicher war man sich im Lager der FFW Oberhaselbach nicht, wie das wiederbelebte Starkbierfest in der Bevölkerung ankommen würde. Nach den Neuwahlen im vergangenen Jahr hatte sich die Vorstandschaft aber entschlossen, dass 2013 letztmals durchgeführte Fest wieder zu initiieren. Wie sich herausstellen sollte eine sehr gute Idee! Denn als Vorstand Axel Schieder am Samstagabend das Mikro in die Hand nahm, um die Ehrengäste zu begrüßen, war das Feuerwehrhaus brechend voll.
Neben den Ortsvereinen wie den Schützen und den Burschen, durfte er auch aus Ascholtshausen den Frauenbund, die Krieger und Reservisten, sowie die Landjugend begrüßen. Dazu auch starke Abordnungen der Nachbarwehren aus Ascholtshausen, Mallersdorf, Pfaffenberg und Wahlsdorf. Besonders erfreut zeigte sich Schieder über die zahlreichen jungen Leute, die an diesem Abend gekommen waren. Denn sie seien die Zukunft, so der Marktrat, der zugleich auch seinen Kollegen Augustin Sigl, sowie Kreisrat und Festwirt Andreas Stöttner begrüßen durfte. Dieser heimste viel Lob für seinen "Pfaffenator" ein. Zu späterer Stunde beehrte auch noch Bürgermeister Karl Wellenhofer die Veranstaltung. Mit einem Dank an die vielen freiwilligen Helfer und dem Satz des Abends beendete Schieder seine Begrüßung: "Des is mei Feuerwehr und da bin i dahoam!"
Danach übernahm der "fidele Franz" das Zepter. Der gebürtige Haselbacher war von der Vorstandschaft anstelle eines "normalen" Fastenpredigers verpflichtet worden. Er sorgte als musikalischer Alleinunterhalter für beste Stimmung und gab dann als Höhepunkt des Abends einige freche Gstanzl zum Besten. Natürlich wurden dabei vor allem die Mitglieder der Vorstandschaft, sowie zahlreiche weitere Dorf-Honoratioren auf's Korn genommen. Dies sorgte für viele Lacher im Publikum. Ebenso wie die Gstanzl zur politischen Gesamtlage.
Davor und danach ließen sich die begeisterten Besucher die süffigen Bierspezialitäten aus dem Hause Stöttner und die zahlreichen Brotzeiten (Käse-, Wurstplatte, Brotzeitteller, Pressack usw.) schmecken. Zudem nutzte der eine oder andere die Gelegenheit, sich für einen Tagesskiausflug der Feuerwehr am 19. März nach Schladming anzumelden. Und so ging ein rundum harmonischer Abend für so manchen Besucher erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags zu Ende.
 

12. März: Übung zum Thema Feuerlöscher.

Die dritte Übung in diesem Jahr widmete sich dem Thema Feuerlöscher.
Werner Czech, Kommandant der FFW Saal, erklärte hierbei die verschiedenen Arten von Feuerlöschern, deren Einsatzbereich und Handhabung. Anschließend hatten sowohl die Bevölkerung von Oberhaselbach, als auch die Aktiven unserer Wehr, Gelegenheit zu praktischen Übungen an simulierten Brandorten.
 

25. März: Fischgrillen.

Kaum war der Grill um 10 Uhr angeheizt, trafen auch schon einige Frühschoppler ein.
Die ersten Fische wurden pünktlich um 11 Uhr vom Grill genommen und fanden auch gleich ihre Abnehmer. Die Grillmeister gaben ihr Bestes und durften sich schließlich großen Lobes erfreuen. Über 140 Fische konnten innerhalb kurzer Zeit fertig gestellt und gut verpackt den Käufern übergeben werden.
 

2. April: Jahreshauptversammlung.

Positive Bilanz der FFW Oberhaselbach
Jahreshauptversammlung in harmonischem Rahmen – Überschuss erwirtschaftet – zahlreiche Ehrungen durchgeführt .

Oberhaselbach (sk) In ihrem ersten Amtsjahr kann die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Oberhaselbach auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück blicken. Gut 13 Monate nach den Neuwahlen leitete der erste Vorstand Axel Schieder eine insgesamt sehr harmonische Jahreshauptversammlung am Samstagabend im Gasthaus Bücherl in Mitterhaselbach. Auch Bürgermeister Karl Wellenhofer zeigt sich von der positiven Bilanz des Vereins begeistert. Am Ende der Veranstaltung wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.
Nach einem Gottesdienst, geleitet von Hochwürden Charles Nwamiro, zu Ehren der verstorbenen Mitglieder trafen sich über 30 Mitglieder der FFW Oberhaselbach zur traditionellen Jahreshauptversammlung. Kurz, knackig, prägnant – das hatte sich der erste Vorstand Axel Schieder in seiner Begrüßung auf die Fahnen geschrieben und so gestaltete sich dann auch der Abend. Zunächst begrüßte er neben Hochwürden Nwamiro auch den Chor, der den Gottesdienst würdig umrahmt hatte, sowie die Ehrenvorstände Helmut Braun und Erich Gruber, Ehrenfähnrich Max Butz, Ehrenmitglied Karl Geiger, sowie seinen Marktratskollegen und Gerätewart Augustin Sigl. Da Bürgermeister Karl Wellenhofer zunächst noch auf der Jahreshauptversammlung der Kameraden in Oberlindhart weilte, widmete man sich erst mal einer zünftigen Brotzeit.
Als dann Wellenhofer eingetroffen war, eröffnete Schieder die Veranstaltung so richtig mit dem Hinweis, dass ordnungsgemäß eingeladen worden war, sowie einer Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden. Anschließend erfolgte der traditionelle Rückblick auf die Aktivitäten der abgelaufenen Periode. Mit den Neuwahlen am 21. Februar 2015 war ja nach zuvor etwas turbulenten Zeiten mit dem Rücktritt fast der kompletten Vorgänger-Vorstandschaft eine neue Zeitrechnung eingeläutet worden. Schieder bedankte sich bei seinen Vorstandskollegen und allen Kameraden, die in dieser Zeit aktiv mitgeholfen hatten, die FFW Oberhaselbach wieder in ruhigere Gewässer zu bringen. So waren im weiteren Verlauf das traditionelle Jahresfest, das Grillfest, der gemeinsame Besuch des Pfaffenberger Volksfestes, ein Tagesausflug zum schwimmenden Christkindlmarkt Vilshofen, die Christbaumversteigerung und das erst kürzlich durchgeführte Starkbierfest durchgängig als Erfolg zu bezeichnen.
In die gleiche Kerbe schlug auch Kommandant Alexander Gruber, der im Anschluss über fünf Einsätze und eine Gemeinschaftsübung im Jahr 2015 berichten konnte. Insgesamt 13 Übungen wurden in der abgelaufenen Periode durchgeführt und zahlreiche Ausbildungen gestartet. Mit einem Hinweis auf die geplante Durchführung eines Leistungsabzeichens im Mai und einigen Beförderungen beendete Gruber seinen Bericht.
Als besonders erfreulich gestaltete sich dann der Bericht von Kassier Klaus Husarek. Da die Veranstaltungen wie Grillfest, Starkbierfest, Fischgrillen und Christbaumversteigerung von der Dorfbevölkerung sehr fleißig frequentiert worden waren und sich die Ausgaben in Grenzen hielten, konnte ein erkleckliches Sümmchen an Überschuss erwirtschaftet werden. Die FFW Oberhaselbach hat damit eine äußerst solide Finanzlage, was auch von den beiden Kassenprüfern Ludwig Rauch und Hans-Jürgen Braun lobend hervorgehoben wurde. Sie bescheinigten Husarek zudem eine hervorragende Kassenführung. Die anschließende einstimmige Entlastung der Vorstandschaft war somit nur eine Formsache.
Besonders erfreut über die allgemeine Gemengelage bei der FFW Oberhaselbach zeigte sich dann Bürgermeister Wellenhofer. Er lobte die ruhigen, klaren und sachlichen Berichte und überhaupt die neue Vorstandschaft dafür, wie sie mit der doch nicht ganz einfachen Situation nach den Neuwahlen umgegangen ist. Überhaupt brach Wellenhofer am Beispiel des Einsatzes bei einem Waldbrand im vergangenen Jahr eine Lanze für die Dorffeuerwehren. Dazu lobte er das gute Miteinander von Jung und Alt bei der FFW. Mit Informationen über den ab August oder September endgültig in Betrieb gehenden Digitalfunk und über das angedachte Gemeinschaftshaus, wo aber noch viele bürokratische Hürden zu überwinden und mehrere Arten der Förderung denkbar sind, beendete Wellenhofer seinen Vortrag. Nicht ohne abschließend nochmals an den Zusammenhalt aller Dorfvereine zu appellieren.
Mit der Ehrung zahlreicher langjähriger Mitglieder ging die Veranstaltung dann ihrem Ende entgegen. Schieder und Gruber, sowie der zweite Vorstand Wolfgang Gutrath überreichten gemeinsam und blockweise die Urkunden für 10- bzw. 25-jährige Vereinstreue. Ganz besonders wurden dann aber die Mitglieder, die sogar 50 bzw. 60 Jahre im Dienst der Allgemeinheit „auf dem Buckel“ haben, gefeiert. Im Einzelnen waren das: Johann Braun, Max Butz, Erich Gruber, Ludwig Guggenberger und Josef Walter für 50 Jahre, sowie Josef Bauer, Helmut Braun, Karl Geiger, Josef Lanzinger, Robert Schieder und Johann Wanninger gar für 60 Jahre und mehr. Und so konnte Schieder, der zum Abschluss noch auf das nächste Highlight am 5. Juni (Grillfest) verwies, nach rund eineinhalb Stunden eine kurze, knackige und prägnante Jahreshauptversammlung in einem äußerst harmonischen Rahmen beschließen.
 

5. Juni: Grillfest.

Wieder mal "volle Hütte" beim Grillfest .

Oberhaselbach (sk) - Am Sonntag fand das traditionelle Grillfest der FFW Oberhaselbach statt und trotz gemischtem Wetter waren die Organisatoren hochzufrieden mit dem Zuspruch.
Sowohl zum Mittagstisch mit Schweinebraten und Grillschmankerl, als auch abends durften sich erster Vorstand Axel Schieder und seine Kameraden über eine "volle Hütte" freuen. In dem Fall eher ein volles Zelt, denn wegen angekündigter Schauer hatte man in weiser Voraussicht vorgebeugt. Zahlreiche freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Festes. Neben vielen Besuchern aus Nah und Fern durfte Schieder auch den ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, Karl Wellenhofer, einige Gemeinderäte und starke Abordnungen zahlreicher Nachvereine begrüßen. Alle ließen sich die Grillschmankerl der Metzgereien Ganser und Baumann, die zahlreichen selbstgemachten Kuchen, sowie das süffige Stöttner-Bier schmecken, derweil sich die Kinder in einer extra aufgestellten Hüpfburg vergnügten. Und so war auch dieses Grillfest wieder eine rundum gelungene Geschichte und als Erfolg für die FFW Oberhaselbach zu verbuchen.

17./18. September Ausflug.

Rundum gelungener Ausflug nach Thüringen .
FFW Oberhaselbach besucht Suhl, Oberhof, Weimar und Erfurt – trotz Katastrophenwetter große Begeisterung bei den zahlreichen Teilnehmern.

Oberhaselbach (sk) - Nach einigen Jahren Pause initiierte die Vorstandschaft der FFW Oberhaselbach wieder einen zweitägigen Vereinsausflug. Ziel war das Nachbarbundesland Thüringen, namentlich die Städte Suhl, Weimar und Erfurt, sowie das Wintersportmekka Oberhof. Und trotz „Schmuddelwetter“ waren die 29 Teilnehmer hinterher durch die Bank begeistert.
Am Samstagmorgen gegen halb sechs brach die Gruppe – hervorragend chauffiert von Franz vom Busunternehmen Schmid aus Schierling – auf gen Norden, Richtung Freistaat Thüringen. Erstes Ziel der Teilnehmer war die Waffenstadt Suhl, wo sie einige interessante geschichtliche Details über die Hochzeit, aber auch den Niedergang der Waffenproduktion der kreisfreien Stadt am Südhang des Thüringer Waldes erfuhren. Reiseführerin Christa hatte dazu auch noch einige architektonische, politische und gesellschaftliche Anekdoten auf Lager.
Anschließend ging’s – bei leider ständig zunehmendem Regen – weiter in die Wintersportmetropole Oberhof. Nach einem stärkenden Mittagessen standen Besichtigungen der Ski-Arena, der Skisprungschanzen und der Bob- und Rodelbahn auf dem Programm. Auch ein kurzer Abstecher in die ganzjährig nutzbare Skilanglaufhalle (bei knackigen Minus Vier Grad) wurde noch gemacht. Leider konnte man aufgrund des „Schmuddelwetters“ nicht alles so ausführlich besichtigen wie gewünscht. Trotzdem zeigte sich die Gruppe beeindruckt und genoss zu den Klängen des weltberühmten „Rennsteig-Lieds“ mehrere Überquerungen des rund 170 Kilometer langen historischen Grenzwegs.
Nach einer kurzen Vorführung in einer der zahlreichen Glashütten erfolgte die Weiterfahrt durch den mit knapp acht Kilometer längsten deutschen Autobahntunnel, den Rennsteigtunnel. Ziel war die Landeshauptstadt des Freistaats, Erfurt. Dort gab es die Möglichkeit, den Abend privat in einer der zahlreichen heimeligen Kneipen zu verbringen.
Am Folgetag stand, bei Gott sei Dank besserem Wetter, eine Stadtführung durch das historische Zentrum von Erfurt, beginnend mit der Zitadelle Petersberg, auf dem Programm. Die Krämerbrücke, der Fischmarkt und der Mariendom durften dabei natürlich auch nicht fehlen. Das Datum war gut gewählt, denn anlässlich der Bistumswallfahrt am Sonntag ertönte auch die „Gloriosa“, die größte freischwingende mittelalterliche Glocke der Welt – ein äußerst seltenes Ereignis.
Zum Abschluss ging’s am Nachmittag dann noch in die Goethe- und Schiller-Stadt Weimar, wo die Gruppe zwei Stunden zur freien Verfügung hatte und die Sehenswürdigkeiten der Kulturstadt selbständig erkunden konnte. Und so traten die 29 Teilnehmer hochzufrieden und gut gelaunt die über 300 Kilometer lange Rückreise nach Oberhaselbach an. Dort waren sich am Ende alle einig, dass der zweitägige Ausflug – trotz des Katastrophenwetters zwischendurch – eine rundum gelungene Sache war.