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 5. Januar: Segnung Gemeinschaftshaus.

Kirchlicher Segen für das Haselbacher Gemeinschaftshaus.

Oberhaselbach (az) Nach rund neun Monaten Bauzeit wurde das Oberhaselbacher Haus der Vereine am letzten Freitag mit dem kirchlichen Segen seiner Bestimmung übergeben. Pfarrer Kabwende segnete auch ein von Christa Riepl gespendetes Kreuz und zeigte sich bei seiner kurzen Ansprache dankbar für die verletzungsfreie Bauzeit und verband mit dem Segen die Hoffung, dass das Gemeinschaftshaus auch in Zukunft ein sicherer Raum für alle Besucher sein möge. Er lobte die Zusammenarbeit der drei Vereine Freiwillig Feuerwehr, Burschenverein Wanderlust und Schützenverein Almenrausch, die Großartiges für den Ort geleistet hätten.
Als Sprecher der drei Vereine betonte Schützenvorstand Martin Ziegler, dass das Gebäude nicht nur ein Haus der Vereine sei, sondern allen Dorfbewohnern offen stehe und wirklich als Treffpunkt für die gesamte Dorfgemeinschaft gedacht sei. Ziegler lobte besonders den Bauausschuss, der sich aus Mitgliedern der drei Vereine zusammensetzte. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit in diesem Gremium konnten alle Baufragen nicht nur zügig, sondern auch im Konsens gelöst werden.  Außerdem bedankte er sich bei allen, die den Bau durch ihre Mitarbeit oder finanzielle Hilfe unterstützt haben, und hoffte, dass der gute Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten fortbestehen werde, damit das Gemeinschaftshaus sich wirklich als gute Investition für die Zukunft von Haselbach erweisen könne.
Den Gedanken der Investition in die Zukunft griff auch Bürgermeister Karl Wellenhofer in seinem Grußwort auf. Die Gemeinde sei gerne bereit gewesen, die 165.000 Euro an Materialkosten für den Neubau zu übernehmen. Besondere Anerkennung verdiene, dass die Haselbacher selbst die Initiative ergriffen und Planung und Bau zum größten Teil in Eigenleistung gestemmt hätten. Er sei sich sicher, dass die finanziellen Mittel der Gemeinde hier wirklich gewinnbringend angelegt seien.
Das Gemeinschaftshaus in Oberhaselbach verfügt bei einer Länge von 24 Metern und einer Breite von 11 Metern über einen Aufenthaltsraum mit 45 Sitzplätzen, neue behindertengerechte Sanitäranlagen, eine neue Küche sowie einem 145 Quadratmeter großen Multifunktionsraum, der auch als Schießstand von den Almenrauschschützen Oberhaselbach genutzt wird.
Nach der Segnung konnten sich die zahlreichen Besucher bei einem kleinen Umtrunk selbst ein Bild vom Gemeinschaftshaus machen und waren angetan vom gemütlichen Ambiente. Dass sich die Dorfbewohner wohl fühlten, zeigte sich auch darin, dass die Zusammenkunft sich erst in den frühen Morgenstunden auflöst .
   
 

 10. März: Starkbierfest.

Volle Hütte beim Starkbierfest der FFW Oberhaselbach.

Neues Haus der Vereine bis auf den letzten Platz gefüllt – Fastenprediger Christian Dobmeier mit launiger Rede – Fideler Franz sorgt für Stimmung  
Oberhaselbach (sk)
– Erstmals fand am vergangenen Samstagabend das traditionelle Starkbierfest der FFW Oberhaselbach im neu gebauten Haus der Vereine statt. Dazu konnte der 1. Vorstand Axel Schieder zahlreiche Gäste begrüßen. Für beste Stimmung sorgten der „fidele Franz“ und Fastenprediger Christian Dobmeier. Die Bierspezialitäten aus dem Hause Stöttner, sowie zahlreiche Brotzeiten rundeten den gelungenen Abend ab.
Nachdem das Haus der Vereine in Oberhaselbach schon seine Feuertaufe bei Veranstaltungen der Schützen und der Burschen bestanden hatte, fand nun auch die erste größere Veranstaltung der FFW Oberhaselbach in den neuen Räumlichkeiten statt. Diese drei Ortsvereine hatten ja gemeinsam den Bau innerhalb kürzester Zeit realisiert und seit Ende des vergangenen Jahres wird das HdV auch schon fleißig genutzt. Kein Wunder, dass dies auch Thema der Begrüßung von 1. Vorstand Axel Schieder war. Er hob besonders den tollen Zusammenhalt und den Arbeitseifer aller Beteiligten hervor. An Honoratioren durfte er den ersten Bürgermeister der Marktgemeinde Mallersdorf-Pfaffenberg, Karl Wellenhofer, sowie dessen Stellvertreter Dr. Johann Kirchinger begrüßen. Dazu gaben sich auch einige Marktgemeinderäte, Ehrenmitglieder der FFW Oberhaselbach und starke Abordnungen der Orts- und Nachbarvereine (Burschenverein Oberhaselbach, Schützenverein Oberhaselbach, Frauenbund Ascholtshausen, Kriegerverein Ascholtshausen, Patenverein FFW Ascholtshausen, Landjugend Ascholtshausen, FFW Wahlsdorf-Birnbach, FFW Pfaffenberg und LGC Mallersdorf-Pfaffenberg) die Ehre.
Musikalisch umrahmt wurde das Starkbierfest, das im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindet, von Franz Eichstetter alias „Der fidele Franz“. Ihm dankte Schieder ebenso wie den anwesenden Gemeindevertretern, die durch ihre wohlwollende Unterstützung den schnellen Bau des HdV ermöglicht hatten. Ein besonderer Dank ging aber an die vielen Helferinnen und Helfer, egal ob in der Küche, am Ausschank oder im Service. Hier arbeiteten die drei Ortsvereine Hand in Hand zusammen, das freue ihn ganz besonders, betonte Schieder, der es zudem nicht versäumte auf die nächsten wichtigen Termine hinzuweisen. Am 30.3. findet das traditionelle Karfreitagsfischgrillen statt, am 14.4. die Jahreshauptversammlung und am 3.6. das Grillfest.
Das Highlight des Abends war aber unbestritten die launige und scharfzüngige Fastenpredigt von Christian Dobmeier. In seiner rund halbstündigen Rede griff er zahlreiche Gemeinde- und Ortsthemen auf und bescherte mit seinen pointierten Formulierungen den Zuhörern immer wieder Lachsalven. Bevor er aber so richtig durchstartete wurde er kurz noch mal ernst. Dobmeier begann mit einer Erinnerung an den kürzlich verstorbenen Senior-Brauereichef Karl Stöttner, der „bestimmt vom Himmel aus auf die Veranstaltung herabblickt und sich darüber freut“. Danach nahm er aber die anwesenden Honoratioren das eine oder andere Mal gewaltig auf die Schippe, sorgte mit Themen wie der unendlichen Geschichte zur Umgehungsstraße, dem nicht vorhandenen Anschluss von Haselbach an die B15 neu und vielen Anekdoten rund um den Bau des HdV für gute Laune. Nachdem beim Starkbierfest vor zwei Jahren eine zünftige Fastenpredigt noch fehlte, erwies sich die Verpflichtung von Dobmeier heuer als absoluter Glücksgriff.
Davor und danach ließen sich die begeisterten Besucher die süffigen Bierspezialitäten aus dem Hause Stöttner, vor allem natürlich den „Pfaffenator“ schmecken. Ebenso wie die diversen Brotzeiten (kalter Braten, Pressack, Käseplatte, Obazda usw.). Und so ging ein rundum gelungener Abend für so manchen erst in den frühen Morgenstunden des Sonntags zu Ende.

Anstoßen auf einen schönen Abend – von links: 2. Vorstand Wolfgang Gutrath, Fastenprediger Christian Dobmeier, 1. Vorstand Axel Schieder, 1. Bürgermeister Karl Wellenhofer

 14. April: Jahreshauptversammlung.

Herkulesaufgabe“ HdV überstrahlt Jahr 2017 der FFW Oberhaselbach.

Errichtung des neuen Haus der Vereine binnen eines knappen Jahres nötigt Respekt ab – erfolgreiche Veranstaltungen in 2017 – zahlreiche Ehrungen.
Oberhaselbach (sk) -
In der Kürze liegt die Würze – getreu diesem Motto fand am Samstagabend die Jahreshauptversammlung der FFW Oberhaselbach im Gasthaus Bücherl in Mitterhaselbach statt. Im Fokus des abgelaufenen Jahres stand der Bau des Gemeinschaftshauses (Haus der Vereine HdV), das man zusammen mit den Schützen und den Burschen betreibt. Am Ende der Veranstaltung wurden noch zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.
Nach dem obligatorischen Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder trafen sich die Mitglieder der FFW Oberhaselbach am Samstagabend zur Jahreshauptversammlung. Zunächst begrüßte der erste Vorstand Axel Schieder die anwesenden Honoratioren. Neben Marktrat Augustin Sigl, zugleich Gerätewart der FFW, waren dies die Ehrenvorstände Helmut Braun und Erich Gruber, Ehrenmitglied Karl Geiger, Ehrenfähnrich Max Butz und Fahnenmutter Christa Schieder.
Nach einer kurzen Brotzeit setzte Schieder Tagesordnungspunkt Eins, Begrüßung und Bericht des Vorstands fort. Nach dem Hinweis der ordnungsgemäßen Einladung und einer Schweigeminute für die verstorbenen Kameraden gab er einen kurzen Abriss über das abgelaufene Jahr. Im Mittelpunkt stand dabei natürlich der gemeinsame Bau des HdV, an dem sich große Teile der Dorfbevölkerung beteiligt hatten. An manchen Wochenenden tummelten sich bis zu 25 Arbeiter aus den drei Vereinen Feuerwehr, Schützen und Burschen auf der Baustelle. Dies mache ihn unglaublich stolz, so Schieder. Darüber hinaus gab es die traditionellen Veranstaltungen im Jahreskalender, die allesamt sehr harmonisch und gewinnbringend für den Verein gelaufen seien. Neben dem Fischgrillen, dem Grillfest und der Christbaumversteigerung, fand vor kurzem ja auch das im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführte Starkbierfest statt.
Anschließend ergriff Kommandant Alexander Gruber das Wort, um neben dem gesellschaftlichen Bereich auch einen Abriss über die aktiven Tätigkeiten zu geben. So wurden die Kameraden zu insgesamt vier Einsätzen (Großbrände Neuburg und Weinberg, Türöffnung und erfolgreiche Suche nach vermisster Person) gerufen. Insgesamt wurden im Jahresverlauf zwölf Übungen und diverse Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt. Besonders bedankte er sich bei seiner „rechten Hand“, dem zweiten Kommandanten Franz Zeiler, der immer da sei, wenn er gebraucht werde, so Gruber. Bereits kommenden Samstag findet eine Gemeinschaftsübung mit den Kameraden aus Holztraubach statt und für den 21. Juli konnte er einen Schaumsimulator vom Kreisfeuerwehrband organisieren. Dafür bittet Gruber um zahlreiche Anmeldungen der Aktiven.
Anschließend ergriff erneut Schieder das Wort, da er in Abwesenheit des beruflich verhinderten Kassiers Klaus Husarek den Vortrag des Kassenberichts übernahm. Auch wenn der Bau des HdV natürlich an der Kasse der FFW Oberhaselbach nicht ganz spurlos vorüber ging, sind die Finanzen trotzdem weiterhin äußerst solide. Anschließend gaben die beiden Kassenprüfer grünes Licht für die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft.
Nachdem beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge keine Wortmeldungen erfolgten, ging Schieder nahtlos zur Ehrung zahlreicher langjähriger Mitglieder über. Anja Buchner erhielt eine Auszeichnung für zehnjährige Mitgliedschaft, Harald Bücherl (nicht anwesend), Erich Füßl, Michael Gruber, Wolfgang Gutrath und Anton Wimmer je für 25 Jahre und gar für 40 Jahre Vereinstreue wurden Manfred Füßl, Karl Glöbl (nicht anwesend), Klaus Husarek (nicht anwesend) und Axel Schieder selbst ausgezeichnet.
Zum Abschluss ergriff dann Augustin Sigl in seiner Eigenschaft als Marktgemeinderat das Wort und richtete das offizielle Grußwort der Gemeinde an die anwesenden Kameraden. Auch er betonte noch einmal die „Herkulesaufgabe“, die die Errichtung des HdV binnen nur eines knappen Jahres darstellte. Trotzdem sei das aktive Vereinsleben im abgelaufenen Jahr nicht zu kurz gekommen und dies könne man allen Mitgliedern und besonders der Vorstandschaft nicht hoch genug anrechnen. Zudem betonte Sigl auch die immer reibungslose und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Gemeinde mit den Oberhaselbacher Kameraden.
Schieder bedankte sich für diese warmen Worte und schloss dann die gut einstündige Veranstaltung mit zwei Terminhinweisen. Am 3. Juni findet wieder das alljährliche Grillfest und am 1. Juli dann die offizielle Einweihung des an diesem Abend oft thematisierten HdV statt. .
Die geehrten Feuerwehrler – Reihe stehend, von links: 2.Kommandant Franz Zeiler, 2. Vorstand Wolfgang Gutrat, Anton Wimmer, Erich Füßl, Michael Gruber, 1. Kommandant Alexander Gruber, Marktrat Augustin Sigl
Reihe sitzend, von links: 1. Vorstand Axel Schieder, Anja Buchner, Manfred Füßl
Der 1. Kommandant Alexander Gruber links im Bild bedankt sich mit einem kleinen Präsent bei seiner „rechten Hand“ 2. Kommandant Franz Zeiler rechts im Bild.
 

 8. September: Jahresausflug.

"Kaiserwetter" bei Jahresausflug zum Chiemsee und ins Kaiserbachtal.

Oberhaselbach/Griesenau (sk) - Nach einem Jahr Pause veranstaltete die FFW Oberhaselbach heuer wieder einen Vereinsausflug. Der zweite Vorstand, Wolfgang Gutrath, der die komplette Organisation übernommen hatte, freute sich über 42 Teilnehmer. Zielorte waren das Kaiserbachtal in Österreich und Prien am Chiemsee.
Bei "Kaiserwetter" ab ins Kaiserbachtal war das Motto der 42 Teilnehmer des Vereinsausflugs der FFW Oberhaselbach, die sich Samstagmorgen mit dem Busunternehmen Schmid aus Schierling gegen sieben Uhr gen Österreich aufmachten. Nach rund zwei Stunden Fahrzeit gab's am berühmten Irschenberg eine kleine Brotzeit, ehe man dann ins imposante Bergmassiv des Wilden Kaisers eintauchte. Ziel war die in über tausend Metern Höhe gelegene Fischbachalm, die einen Teil der Gruppe zum Verweilen auf der sonnenüberfluteten Terrasse einlud. Der andere Teil schnürte die Wanderstiefel und erkundete die Gegend im wildromantischen Kaiserbachtal.
Nach einem knapp dreistündigen Aufenthalt ging's zurück nach Deutschland, wo man nach einem kurzen Einkaufsstopp den wunderschönen Chiemsee ansteuerte. Neben Kaffee- und Kuchenspezialitäten in den diversen Lokalitäten, lockte vor allem die malerische Seepromenade. Hier konnten die Teilnehmer die zahlreichen Ausflugs- und Segelboote oder die spätsommerlichen Sonnenanbeter bewundern. Der eine oder andere hielt sogar selbst einen Zeh ins Wasser. Hier verbrachte man rund zwei Stunden, ehe es dann zum Abendessen in den Landgasthof Schalchen in Gstad ging. Rundum zufrieden nach einem tollen Tag trat die Gruppe gegen 19 Uhr dann wieder die Heimreise an.